Menschen sind hervorragend darin, die haptischen Eigenschaften von Oberflächen zu erfühlen und wahrzunehmen. In diesem Zusammenhang können Roboter vom Menschen lernen. Am PCCL entwickeln wir intelligente Messsysteme, welche die Grenzen des menschlichen Tastsinns überwinden.
In industriellen Anwendungen wird die Charakterisierung der taktilen Wirkung von Oberflächen hinsichtlich Eigenschaften wie wahrgenommene Reibung, Rauheit oder Härte immer noch größtenteils manuell durchgeführt oder oft ganz weggelassen. Dies ist in erster Linie auf die Herausforderungen zurückzuführen, denen Menschen bei der Erstellung objektiver, konsistenter und reproduzierbarer Bewertungen gegenüberstehen, sowie auf das Fehlen geeigneter automatisierter Prüfmöglichkeiten.
Die Entwicklung und Bereitstellung von automatisierten Systemen, die quantitative, standardisierte Ergebnisse zu haptischen Oberflächeneffekten liefern, ist unser vorrangiges Ziel. Diese Prüfsysteme ermöglichen eine Inline-Qualitätskontrolle, d.h. die Erkennung von haptischen Oberflächendefekten (z. B. Grate, Schnitte, Knicke) und sie unterstützen datengestützte Entscheidungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Am PCCL entwickeln wir intelligente Messsysteme, die die Grenzen des menschlichen Tastsinns überwinden. Diese Systeme liefern in kurzer Zeit genaue, reproduzierbare Beurteilungen von taktilen Oberflächeneigenschaften, insbesondere dort, wo die subjektive Wahrnehmung an ihre Grenzen stößt.
In Zusammenarbeit mit Partnern aus der Industrie entwickeln wir die Prüfstrategien kontinuierlich weiter, um den realen Anforderungen in der Produktion auch z.B. bei komplexen Bauteilgeometrien und Materialverbünden gerecht zu werden. Dazu gehören Fähigkeiten zur Handhabung komplexer Freiformflächen, die Optimierung von robotergestützten Explorationsbewegungen und die Verkürzung von Prüfzeiten - alles mit dem Ziel, die praktische Nutzbarkeit in industriellen Anwendungen weiter zu verbessern.
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Broschüre “Haptic Research”