Übersicht

IPPT_TWINN

Das IPPT_TWINN-Projekt zielt darauf ab, die Expertise der FTPO in der Polymerverarbeitung zu erweitern, die Zusammenarbeit mit Partnerinstitutionen zu stärken und die Forschungsexzellenz in innovativen Polymertechnologien zu fördern. Es soll den Erfolg der FTPO bei der Einwerbung nationaler und internationaler Fördermittel steigern, die Forschungsleistung durch Publikationen und Konferenzbeteiligungen erhöhen und die Attraktivität für Kooperationen mit Industrie und Forschungspartnern steigern.

Functional and Reliable Polymers

Das IPPT_TWINN-Projekt zielt darauf ab, die Expertise der FTPO in der Polymerverarbeitung zu erweitern, die Zusammenarbeit mit Partnerinstitutionen zu stärken und die Forschungsexzellenz in innovativen Polymertechnologien zu fördern. Es soll den Erfolg der FTPO bei der Einwerbung nationaler und internationaler Fördermittel steigern, die Forschungsleistung durch Publikationen und Konferenzbeteiligungen erhöhen und die Attraktivität für Kooperationen mit Industrie und Forschungspartnern steigern.

Maurício Azevedo
Projektleitung
Dr.
Maurício Azevedo
Head of Research Group “Elastomer Technologies”
Projektdaten
Projektstart: 01.01.2023
Projektende: 31.12.2025
Laufzeit: 36 Monate

Projektpartner

  • Polymer Competence Center Leoben (PCCL, Österreich)
  • Fakultät für Polymertechnologie (FTPO, Slowenien) - Koordinator
  • Budapester Universität für Technologie und Wirtschaft (BME, Ungarn)
  • Institut für Werkstofftechnik und Kunststoffverarbeitung (IWK, Schweiz)
  • AITIIP Technologisches Zentrum (Spanien)

Motivation und Ziele

Der weltweite jährliche Kunststoffverbrauch wird voraussichtlich von derzeit 368 Millionen Tonnen (2019) auf 1,1 Milliarden Tonnen im Jahr 2050 steigen. Dieses Wachstum bringt jedoch auch Herausforderungen mit sich, darunter eine zunehmende Menge an Kunststoffabfällen sowie ein Anstieg der CO₂-Emissionen. Eine Möglichkeit, diese Probleme zu bewältigen, besteht darin, langlebigere Produkte herzustellen und Verarbeitungstechnologien zu nutzen, die weniger Abfall erzeugen. Das IPPT_TWINN-Projekt adressiert diese Herausforderungen, indem es das Verständnis der Polymerverarbeitungsmethoden vertieft, um langlebigere Produkte zu entwickeln, und gleichzeitig durch den Einsatz innovativer Technologien sowie optimierter Abfallmanagementstrategien die Abfallmenge reduziert. Ein zentrales Ziel des Projekts ist die Erweiterung der wissenschaftlichen und technologischen Expertise der FTPO im Bereich der Polymerverarbeitung. Dies wird durch die enge Zusammenarbeit mit vier Partnerinstitutionen aus vier EU-Ländern realisiert, die jeweils auf unterschiedliche fortschrittliche Verarbeitungstechniken spezialisiert sind. Zusätzlich fördert das Projekt den wissenschaftlichen Austausch durch die Organisation akademischer Veranstaltungen wie Workshops, Sommerakademien, Expertinnen- und Expertenbesuche und Konferenzen. Diese Maßnahmen dienen nicht nur der Verbreitung von Wissen, sondern auch der Stärkung der internationalen wissenschaftlichen Kooperation.

Das Projekt ist so konzipiert, dass nicht nur die FTPO, sondern auch die vier Partnerinstitutionen Fortschritte in diesem Bereich erzielen. Obwohl sich ihr Wissen in gewissen Bereichen überschneidet, ist jede Institution auf bestimmte Polymerverarbeitungstechnologien spezialisiert. Gemeinsam bilden sie ein Zentrum für Fachwissen auf dem Gebiet der modernen Polymerverarbeitung. Diese Zusammenarbeit wird die Forschungsexzellenz und Innovationskapazität der FTPO-Forschende verbessern und zu einer höheren Anzahl wissenschaftlicher Publikationen in hochrangigen Fachzeitschriften führen. Ein weiteres Ergebnis des Projekts ist die steigende Attraktivität der FTPO als Partner für andere Bildungs- und Forschungseinrichtungen. Darüber hinaus werden Vertreterinnen und Vertreter der Industrie aktiv in die organisierten Veranstaltungen eingebunden, was die Sichtbarkeit aller Partner im Unternehmenssektor erhöht und die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft stärkt. Schließlich ist eines der Hauptziele von IPPT_TWINN, Forschende – insbesondere Wissenschaftlicher Nachwuchs – darin zu schulen, wie sie geeignete Fördermöglichkeiten identifizieren, die richtigen Partner finden und qualitativ hochwertige Projektanträge entwickeln und verwalten können. Durch diese Maßnahmen wird das Projekt langfristig zur Innovation und Weiterentwicklung in der Polymerverarbeitung beitragen.

Hauptziele

  • Erweiterung des Wissens über Polymerverarbeitung und Stärkung der Zusammenarbeit zwischen der FTPO und Partnerinstitutionen.
  • Verbesserung der Forschungsexzellenz und Innovationskapazität im Bereich innovativer Polymerverarbeitungstechnologien an der FTPO.
  • Erhöhung der Erfolgsquote der FTPO bei der Einwerbung nationaler und internationaler Fördermittel.
  • Steigerung der Forschungs- und Innovationsleistung der FTPO (Publikationen, aktive Kongressteilnahme usw.).
  • Erhöhung der Attraktivität der FTPO für die Zusammenarbeit mit der Industrie und anderen Forschungseinrichtungen.

Ziele und Vorgangsweise

Das Projekt zielt darauf ab, das Wissen und die Expertise der FTPO in der Polymerverarbeitung durch gemeinsame Forschung und verschiedene Aktivitäten zu erweitern. Dazu gehören 18 Workshops zu zentralen Themen wie Spritzguss, Extrusion, 3D-Druck, Werkzeugkonstruktion, Verbundwerkstoffe und Simulationen in der Polymerverarbeitung. Zudem werden drei Sommerakademien zu Verbundtechnologien, fortschrittlichem Spritzguss und Compoundierung angeboten.

 

Die Initiative umfasst außerdem Expertinnen- und Expertenbesuche und drei internationale Konferenzen zu wichtigen Herausforderungen der Branche: (1) Entwicklung und Verarbeitung recycelter Materialien, (2) Innovationen bei biobasierten Produkten und (3) Metallersatz und leichte Verbundwerkstoffe.

 

Ein zentrales Forschungsziel ist die Entwicklung einer Hybridtechnologie zur Herstellung leistungsfähiger, recycelbarer Verbundstrukturen mit einer thermoplastischen Matrix. Dieser innovative Ansatz kombiniert Thermoplastisches Resin-Transfer-Moulding (T-RTM), Spritzguss und Additive Fertigung in einem einzigen Produktionsprozess und fördert nachhaltige Lösungen in der Polymerverarbeitung.

„Das IPPT_TWINN-Projekt ist eine gemeinschaftliche Initiative, die einen intensiven Wissensaustausch und die Vernetzung der Partner ermöglicht. Das PCCL spielt als Experte für Polymerverarbeitung, kovalente anpassungsfähige Netzwerke und Polymerwissenschaft eine zentrale Rolle.“
Dr. Maurício Azevedo

Fördergeber

Gefördert durch die Europäische Union (Grant Agreement No. 101137242). Die geäußerten Ansichten und Meinungen sind jedoch ausschließlich die des Autors/der Autoren und spiegeln nicht notwendigerweise die der Europäischen Union oder der Bewilligungsbehörde des Forschungs- und Innovationsprogramms „Horizont Europa“ der Europäischen Union wider. Weder die Europäische Union noch die Bewilligungsbehörde können für sie verantwortlich gemacht werden.

Fragen? Kontaktieren Sie gerne unsere ExpertInnen.
Maurício Azevedo
Dr. Maurício Azevedo