✕
Back

International sichtbar: Zwei PCCL-Forschende unter den „World’s Top 2% Scientists“

Die Forschung am Polymer Competence Center Leoben findet international Beachtung: Sandra Schlögl und Gernot Oreski sind im „World’s Top 2% Scientists Network“ gelistet. Die wissenschaftliche Leiterin und der Bereichsleiter für „Sustainable Polymer Solutions“ zählen damit in der Jahresauswertung zu den zwei Prozent der Forschenden mit dem größten zitationsbasierten Einfluss in ihren jeweiligen Fachgebieten.

Gernot Oreski und Sandra Schlögl zählen in ihren jeweiligen Fachgebieten zu den „World’s Top 2% Scientists“. Ihre Aufnahme unterstreicht die internationale Sichtbarkeit der PCCL-Forschung.

Fotocredit: © PCCL

Die auf TOPSCINET dargestellte Liste beruht auf einer öffentlich zugänglichen Zitationsdatenbank, die von Stanford-Forscher John P. A. Ioannidis erstellt und im Elsevier Data Repository veröffentlicht wird. Grundlage sind Daten aus der wissenschaftlichen Literaturdatenbank Scopus. Die Bewertung berücksichtigt neben der Zahl der Zitationen weitere Kennzahlen sowie die Rolle der Forschenden bei gemeinsam verfassten Publikationen. Die Aufnahme macht sichtbar, wie stark ihre Arbeiten in der wissenschaftlichen Gemeinschaft aufgegriffen werden – und ist damit eine Anerkennung ihrer Forschungswirkung.

Sandra Schlögl: Kunststoffe mit neuen Funktionen
Sandra Schlögl verbindet Polymer- und Photochemie mit der Entwicklung zukunftsfähiger Materialien. Ein Schwerpunkt liegt auf Polymernetzwerken, die sich reparieren, umformen oder rezyklieren lassen. Damit adressiert sie eine zentrale Herausforderung: Wie können leistungsfähige, langlebige Kunststoffe zugleich besser für die Kreislaufwirtschaft geeignet werden? Schlögl ist seit 2006 am PCCL tätig und übernahm im November 2025 dessen wissenschaftliche Leitung. Als Assistenzprofessorin an der Montanuniversität Leoben verbindet sie ihre Forschungsarbeit zudem mit der akademischen Lehre.

Gernot Oreski: Langlebige Materialien für die Energiewende
Gernot Oreski leitet am PCCL den Bereich „Sustainable Polymer Solutions“. Seine Forschung beschäftigt sich insbesondere mit der Alterung, Zuverlässigkeit und Lebensdauer von Kunststoffen. Ein wichtiger Anwendungsbereich ist die Photovoltaik: Hier müssen polymere Materialien über viele Jahre anspruchsvollen Umweltbedingungen standhalten. Oreski untersucht die zugrunde liegenden Alterungs- und Versagensmechanismen und arbeitet an der Bewertung und Qualifizierung neuer Materialien. Seine Forschung liefert damit Grundlagen für langlebigere und zuverlässigere Solarmodule.

Die Aufnahme beider Forschenden unterstreicht die internationale Sichtbarkeit der Polymerforschung am PCCL. Das Leobener Forschungszentrum verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit konkreten Anforderungen aus der Industrie. Gemeinsam mit Unternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen entwickelt es Lösungen für nachhaltige Materialkreisläufe, funktionale und zuverlässige Kunststoffe sowie den Einsatz digitaler Methoden in der Polymerentwicklung. Ziel ist es, neue Erkenntnisse in Anwendungen zu übertragen, die Ressourcen schonen und technologische Fortschritte ermöglichen.