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Seit seiner Gründung trägt die Polymer Competence Center Leoben GmbH (PCCL) als wirtschaftsnahe Forschungsgesellschaft zur stetigen Weiterentwicklung und Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse bei. Das Jahr 2013 war das bisher erfolgreichste Wirtschaftsjahr in der Geschichte des PCCL. Mit der Eröffnung eines neuen Chemielabors am Hauptstandort Leoben durch Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann trägt das PCCL dem stetigen Wachstum des Kompetenzzentrums Rechnung.

Der Artikel „Entanglement Effects in Elastomers: Macroscopic vs Microscopic Properties“ ist in enger Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Chemie der Kunststoffe der Montanuniversität Leoben sowie dem Institut für Physik − NMR, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg entstanden. Für grundlagenorientierte Studien der Netzwerkeigenschaften von photochemisch vernetzten Elastomeren wurden unterschiedliche Analysetechniken wie Festkörper-NMR und mechanische Tests angewandt um mikroskopische Eigenschaften (Homogenität des Netzwerks, Anteil von Verschlaufungen, Netzwerkdichten, etc.) mit makroskopischen Eigenschaften der UV vernetzten Elastomere (Mooney-Rivlin Parameter, E-Modul, etc.) zu korrelieren.

Am 20. Mai 2014 fand im feierlichen Rahmen die Verleihung des BOREALIS INNOVATIONS AWARD 2014 statt. Im Vorfeld des VÖK-Vortragsabends „Polypropylen – ein Werkstoff der bewegt“ wurden dabei die besten Diplomarbeiten der tgm-Kunststofftechnik ausgezeichnet. Die jungen Kunststofftechnikerinnen und Kunststofftechniker präsentierten in kurzen Referaten die Ergebnisse ihrer Diplomarbeiten. Der 1. Platz ging dabei an Alexander Kugler und Christoph Bruckner für ihre Arbeit „Wärmefreisetzung und Brandeigenschaften von Kunststoffen und Emissionsmessungen“, die in Zusammenarbeit mit der Kunststofftechnik Leoben und dem Polymer Competence Center Leoben (PCCL) entstand.

Am 15. und 16. Mai fand bei Kiwa Gastec in Apeldoorn (NL) das Treffen der ISO-Arbeitsgruppe für Prüfmethoden zur Beurteilung des langsamen Risswachstums in Kunststoffrohren (ISO/TC135/SC5/WG20) statt. In den letzten beiden Jahren war die Standardisierung des in Leoben entwickelten „Cyclic Cracked Round Bar (CRB) Test“ ein zentrales Thema dieser Arbeitsgruppe. Im Gegensatz zu bestehenden Prüfmethoden, die Prüfzeiten von mehreren Tausend Stunden benötigen, erlaubt der Cyclic CRB Test die Beurteilung des Risswachstumswiderstandes selbst von modernsten PE100-RC Werkstoffen in bereits 5 bis 10 Tagen.

Die Anforderungen hinsichtlich Langzeitbeständigkeit der Werkstoffe in modernen Tunnelbauwerken sind mit Mindestlebenszeiten von 100 Jahren durchaus anspruchsvoll. Im Rahmen der aktuellen COMET-Projektphase 2014-2016 wurde an der Polymer Competence Center Leoben (PCCL) GmbH ein neues Projekt gestartet, das sich der Lebensdauerabschätzung von Kunststoffen im Tunnelbau widmet.Kunststoffdichtungsbahn im Koralmtunnel (Foto: AGRU Kunststofftechnik GmbH)

Alljährlich werden Österreichs beste Forschungsprojekte mit dem größten privaten Forschungspreis, dem Houskapreis der B&C Privatstiftung ausgezeichnet. Bei der Preisverleihung am 10. April 2014 im Rahmen einer feierlichen Gala erzielte das Projekt von Dieter P. Gruber „Measuring the Visible“ den hervorragenden 3. Platz, der mit einem Preisgeld von € 40.000 dotiert ist.

Im Rahmen eines langjährigen Forschungsprojektes unter der Leitung von Dieter P. Gruber in einer Kooperation des Departement Kunststofftechnik der Montanuniversität Leoben mit der Polymer Competence Center Leoben GmbH (PCCL) sowie zahlreichen industriellen Partnern eine Methode zur Messung von Oberflächeneigenschaften, das sogenannte „künstliche Auge“ entwickelt.

Am 4. April 2014 fand in Leoben zum ersten Mal die „Lange Nacht der Forschung“ statt Diese Veranstaltung ist Österreichs größtes Forschungsevent, das mittlerweile zum Fixpunkt für den offenen Dialog der Wissenschaft mit der Gesellschaft geworden ist. Sie macht es sich zur Aufgabe, dem interessierten Publikum bei freiem Eintritt die Tore von Universitäten, Pädagogischen Hochschulen, Fachhochschulen, außeruniversitären Einrichtungen und Unternehmen in ganz Österreich zu öffnen.

In Tradition der letzten europäischen „Colloquien der Optischen Spektrometrie“ hat sich das COSP auch 2014 wieder mit neuen Entwicklungen der Optischen Spektrometrie (Schwerpunkt UV/Vis/NIR-Spektrometrie) auseinandergesetzt. Die Konferenz, die heuer im Hauptsitz der BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung in Berlin statt fand, bietet ein Forum für Anwender aus allen Bereichen wie z. B. Industrie, Forschung und Entwicklung. Diskutiert wurden u.a. neueste Forschungsergebnisse, neue technologische Entwicklungen, erprobtes Zubehör, praktische Anwendungen, Normen und Referenzmaterialien.